Stéphane Richer

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 Stéphane Richer   
Hall of Fame-Mitglied seit 2010

Quelle: privat

Geburtsdatum 23.04.1966
Geburtsort Hull, QC, Kanada
Spitzname Rich
Größe 182cm
Gewicht 88kg
Position Cheftrainer (Jan. 2006 - 2010)
Letzter Verein Adler Mannheim  
NHL Vereine TBL, BOS, FLA
NHL Spiele 30
NHL Punkte 6
Statistik als Trainer
Siege Unentsch. Niederl.
153 0 110
Statistik gegen Stéphane Richer (als Trainer)
Siege Unentsch. Niederl.
2 0 2
Vereine: (2004-2005) Adler Mannheim (DEL)

Stéphane Jean-Gilles Richer wurde am 23.04.66 in Hull, QC, Kanada geboren und coachte zwischen Januar 2006 und 2010 das Team der Kassel Huskies.

Laufbahn als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stéphane Richers Karriere begann bei seinem kanadischen Heimatverein, den Hull Olympiques in der QMJHL. Vier Jahre lang ging er - äußerst erfolgreich - auf Torejagd. Gerade sein gutes Auge, welches sich vor allem in seiner guten Assiststatistik niederschlug machten ihn für bessere Teams und höhere Ligen interessant. So dauerte es nicht lange, und bereits 1987 debütierte Richer in der AHL bei den Baltimore Skipjacks. Es dauerte nur 22 Spieltage ehe er seinen ersten NHL-Vertrag in der Tasche hatten. Die Scouts der Montreal Canadians waren auf den bulligen Verteidiger aufmerksam geworden. Zwar machte er von nun an Spiele für das Habs Farmteam, doch zu einem NHL-Einsatz sollte es bis dahin nicht reichen. 1992 spielte Richer dank einer super Saison mit 64 Punkten aus 80 Spielen im Second Allstar Team der AHL, ehe er in der folgenden Saison endlich sein erstes NHL Spiel für die Tampa Bay Lightning machen durfte. Doch nach nur 3 Spielen im Dress der Bolts wurde Richer nach Boston transferiert. Wirklich Fuß konnte Richer in der NHL nicht fassen. Die folgenden Jahre verbrachte Richer größtenteils in den Farmteams der NHL-Clubs, ehe die Adler Mannheim 1995 auf Richer zukamen und ihn verpflichteten. Bis zum Jahr 2002 avancierte Richer zu einer DER Mannheimer Legenden. Als knallharter Verteidiger mit überdurchschnittlichem Schuss sorgten stets für gute Statistiken in der Deutschen Eishockey Liga. Zum Ende seiner Mannheimer Zeit warfen Richer aber immer wieder Verletzungen zurück, so dass er 2002 zum Adler Erzfeind Frankfurt wechselte. Hier kam er aber ebenfalls auf Grund von Verletzungen nur auf 11 Saisonspielen, und so konnte er das Playdown-Aus der Lions gegen den SERC Wild Wings nicht verhindern. In der darauffolgenden Saison arbeitete Richer zum ersten Mal an der Bande eines Vereins.

Trainerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gleich in seiner ersten Trainersaison holte Richer an der Seite vom Frankfurter Coach Rich Chernomaz den Meistertitel der DEL. Ab der Saison 2004/2005 kehrte Richer zu seinem deutschen Heimatverein, den Adlern Mannheim zurück. Hier arbeitete er an der Seite von Torhüterlegende Helmut De Raaf als Co-Trainer. Nach dessen Scheitern übernahm Richer die Geschicke an der Bande und führte das Team um Lockoutler Jochen Hecht ins DEL-Finale, wo man sich allerdings den Eisbären Berlin geschlagen geben musste. Für die Saison 2005/2006 schenkten ihm die Verantwortlichen das Vertrauen und setzten Richer das erste Mal von Beginn einer Saison als Cheftrainer ein. Widerspenstige Stars und eine Verletzungswelle verhinderten den Erfolg Richers, und so musste er bereits wenige Monate nach Saisonbeginn seinen Hut nehmen. Im Januar 2006 ersetzte Richer den in Kassel gescheiterten Bernie Englbrecht. Den Abstieg aus der DEL konnte Richer zwar nicht verhindern, doch das Huskies-Management schenkte ihm und seinem Co-Trainer Fabian Dahlem das Vertrauen in Sachen Wiederaufstieg.

2008 schaffte Richer mit den Kassel Huskies den Aufstieg in die DEL.

Nach zwei weiteren Spielzeiten an der Bande der Huskies verkündete Richer im Frühjahr 2010, dass er ein Angebot der Hamburg Freezers angenommen habe.

Statistik gegen Stéphane Richer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mannheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2005/2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

              Sieg              Do. 17.11.2005 - 19:30 Uhr Kassel Huskies - Adler Mannheim 3:2 n.P. (2:1/0:1/0:0/1:0)
         Niederlage        Fr. 07.10.2005 - 19:30 Uhr Adler Mannheim - Kassel Huskies 5:3 (3:0/0:2/2:1)

2004/2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

              Sieg              So. 02.01.2005 - 18:30 Uhr Kassel Huskies - Adler Mannheim 5:4 n.P. (2:2/1:1/1:1/1:0)
         Niederlage        So. 26.12.2004 - 18:30 Uhr Adler Mannheim - Kassel Huskies 2:1 (0:0/2:0/0:1)

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Seine Rückennummer 25 wird in Mannheim nicht mehr vergeben.
  • Wurde 1997, 1998, 1999 und 2001 mit den Adlern Mannheim deutscher Meister.
  • Holte an der Seite von Chef-Trainer Rich Chernomaz in Frankfurt den Meisterschaftspokal.
  • Stieg mit den Huskies 2008 in die DEL auf.
  • War ebenfalls Trainer bei den Eisbären Berlin, coachte aber nie gegen Kassel.
  • War ebenfalls Trainer bei den Hamburg Freezers, coachte aber nie gegen Kassel.

Interviews[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Wichtig ist, dass die Jungs Biss haben" Interview mit Stéphane Richer im August 2009

Bekannte Mitspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkung: In der folgenden Tabelle sind einige bekannte Spieler aufgeführt, mit denen Stéphane Richer bereits in Nordamerika und anderen europäischen Vereinen in einem Team zusammengespielt hatte. Die Spalte "Verein" bezieht sich dabei auf das gemeinsame Team in der jeweiligen Saison, während in der letzten Spalte aufgelistet wird, durch welchen Umstand oder welche Mannschaft der jeweilige Spieler in Deutschland bekannt wurde. Diese Tabelle kann natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben sondern soll nur ein kleiner Ausschnitt an interessanten Weggefährten sein.

Name Verein Saison bekannt durch
Luc Robitaille Hull Olympiques 1983/1984 Los Angeles Kings
Herbert Hohemberger Hull Olympiques 1986/1987 Köln
Francois Gravel Sherbrooke Canadians 1988/1989 Hannover, Berlin, Oberhausen
Frederic Chabot Sherbrooke Canadians 1989/1990 Nürnberg, Mannheim
Patrick Lebeau Fredericton Canadiens 1991/1992 Düsseldorf, Frankfurt
Jesse Belanger Fredericton Canadiens 1991/1992 Hamburg, Frankfurt
Paul DiPietro Fredericton Canadiens 1991/1992 Kassel
Jeff Ricciardi Providence Bruins 1992/1993 Oberhause, Kassel, Köln, Schwenningen, Düsseldorf, Frankfurt
Ray Bourque Boston Bruins 1992/1993 Boston Bruins
Eldon Reddick Cincinnati Cyclones 1993/1994 Frankfurt
Chris Armstrong Cincinnati Cyclones 1993/1994 Ingolstadt, Frankfurt
Dave Tomlinson Cincinnati Cyclones 1994/1995 Mannheim, Nürnberg, Hamburg
Mike Stevens Cincinnati Cyclones 1994/1995 Schwenningen, Mannheim, Hamburg, Ingolstadt
Jason Podollan Cincinnati Cyclones 1994/1995 Mannheim

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]